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Wir wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026
🧱 Die richtige Fugenbreite bei Fliesen – was wirklich gilt!
Viele Bauherren und Kunden wünschen sich möglichst schmale Fugen.
👉 Doch genau hier passieren die meisten Fehler.
Wichtig zu wissen:
Die Fugenbreite ist keine Geschmacksfrage, sondern wird durch die anerkannten Regeln der Technik bestimmt.
📜 Was sagen DIN und ZDB?
Die maßgeblichen Grundlagen kommen aus:
- DIN 18157
- DIN 18352
- Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (Merkblätter)
👉 Kernaussage daraus:
„Die Fugenbreite richtet sich nach Art, Format und Maßhaltigkeit der Fliesen.“
Das bedeutet:
Es gibt keine Einheitsfuge, sondern technische Vorgaben je nach Situation.
📏 Richtwerte nach Regelwerk
Aus den Normen und Merkblättern ergeben sich folgende bewährte Fugenbreiten:
- Wandfliesen: ca. 2–5 mm
- Bodenfliesen: ca. 3–8 mm
- Großformatfliesen: 👉 mindestens 3 mm
👉 Besonders wichtig:
Das ZDB-Merkblatt empfiehlt bei großformatigem Feinsteinzeug ausdrücklich,
3 mm nicht zu unterschreiten, um Schäden zu vermeiden.
⚠️ Warum die Fuge technisch notwendig ist
Die Fuge übernimmt wichtige Funktionen:
✔ Ausgleich von Maßtoleranzen
✔ Aufnahme von Spannungen (z. B. bei Fußbodenheizung)
✔ Vermeidung von Rissen und Abplatzungen
✔ Sicherstellung der Dauerhaftigkeit
👉 Laut Regelwerk gilt daher eindeutig:
Eine Verlegung ohne ausreichende Fuge ist unzulässig.
❌ Häufige Fehler
- „Press“ verlegte Fliesen ohne Fuge
- zu geringe Fugenbreite bei Großformaten
- Entscheidung nur nach Optik
- Missachtung von Herstellerangaben
👉 Ergebnis:
Spannungen im Belag → Schäden vorprogrammiert
🧠 Fazit vom Fachbetrieb
Die richtige Fugenbreite ist entscheidend für ein langlebiges Ergebnis.
Die Vorgaben aus DIN und ZDB sind dabei die Grundlage jeder fachgerechten Ausführung.
👉 Unser Anspruch:
Optisch hochwertig UND technisch einwandfrei – nach geltenden Regeln der Technik.